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Schule – Ausbildung – Beruf

Bildung stellt die zentrale Rolle für die Realisierung einer umfassenden Teilhabe an der Gesellschaft dar. Zur Gewährleistung eines gerechten Zuganges zu Bildungsmöglichkeiten für alle Menschen mit Behinderung fördern wir

  • Maßnahmen im Übergang Schule – Beruf,
    z. B. Projektwochen und Qualifizierungsmaßnahmen an Förderschulen;
  • Workshops, Informationsveranstaltungen.

Arbeit bedeutet, selbstbestimmt zu leben und Teil der Gesellschaft zu sein. Tatsache ist jedoch, dass die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Für sie ist es häufig nicht einfach, eine dauerhafte Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Deshalb wollen wir die Chancen bei der Arbeits- oder Ausbildungsplatzsuche erhöhen und unterstützen durch

  • den Auf- und Ausbau von Integrationsunternehmen bzw. -abteilungen;
  • den Auf- und Ausbau von Beschäftigungsprojekten als niederschwelliges Angebot im Bereich geringfügige Beschäftigung/Hinzuverdienst;
  • Fortbildungsmaßnahmen.

Projektbeispiel:

Gründung eines Instituts für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen

Die Institut für Inklusive Bildung Nordrhein-Westfalen gemeinnützige GmbH qualifiziert Menschen mit Behinderungen zu Bildungsfachkräften, damit diese als Experten in eigener Sache vielfältige Bildungsangebote realisieren können.

Im Zuge wachsender Inklusionsansprüche treten vermehrt Menschen im beruflichen Kontext nunmehr auch mit Menschen mit Behinderungen in Kontakt. Sie sind gefordert, eine professionelle Beziehung zu gestalten. Doch selbst engagierte Lehr-, Fach- und Führungskräfte fühlen sich oft unsicher, unwissend oder unerfahren, da sie bislang kaum Handlungskompetenzen für die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen entwickeln konnten.

Aus diesem Grund qualifiziert der Träger aktuell insgesamt sieben Menschen mit geistiger Behinderung im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung zu Bildungsfachkräften für Hochschulen. Die Ausbildung findet an der Technischen Hochschule Köln statt. Anschließend sollen die Teilnehmer langfristig auf Arbeitsplätzen des allgemeinen Arbeitsmarktes eingesetzt werden, um Studierenden sowie Lehr-, Fach- und Führungskräften die individuellen Lebenswelten sowie die spezifischen Bedarfe und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen zu vermitteln. Das Projekt richtet sich an Menschen mit geistiger Behinderung, die bislang in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen tätig waren. Es wird von 2018 bis 2021 durchgeführt.

https://nrw.inklusive-bildung.org/de/startseite-1

 

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