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Freizeitmaßnahmen

Ferien/Urlaub

Für eine sinnvolle, abwechslungsreiche Freizeitgestaltung ist es erforderlich, dass vielfältige Angebote zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund fördern wir diverse Angebote im Bereich von

  • Ferienfreizeiten, Urlaubsfahrten
  • Ferienprogrammen.

Förderfähig sind bei diesen Angeboten folgende Positionen:

  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung der Teilnehmer und Betreuer,
  • Fahrtkosten (für eigene Fahrzeuge sind € 0,30 pro Kilometer anerkennungsfähig),
  • Programmkosten für Ausflüge wie Eintrittsgelder u. ä.,
  • Aufwandsentschädigungen/Honorare für Betreuer.

Kunst und Kultur

Kunst- und Kulturveranstaltungen von und für Menschen mit und ohne Behinderungen tragen zur Inklusion bei.

Auch Künstler mit Behinderung haben hierdurch die Möglichkeit, sich im allgemeinen Kunst- und Kulturbetrieb zu etablieren. Zudem leisten Kunst- und Kulturveranstaltungen wichtige Beiträge hinsichtlich der Informationsvermittlung und Aufklärungsarbeit.

Wir fördern z. B.

  • Workshops, Kurse und Seminare;
  • öffentliche Präsentationen von Werken von Künstlern mit Behinderungen;
  • Musik-, Tanz- und Theateraufführungen;
  • barrierefreie Gestaltung von Kulturstätten oder -angeboten.

Sport

Sportangebote fördern die persönliche Entwicklung und die Kontaktfähigkeit von Menschen mit und ohne Behinderung, unabhängig von Alter und Geschlecht. Zusätzlich unterstützen sie die Inklusion und Gesundheit.

Wir fördern sowohl Maßnahmen, die der aktiven Freizeitgestaltung dienen, als auch solche, die die Schaffung von Akzeptanz und Begeisterung für den Behindertensport fördern. Hierzu gehören z. B.:

  1. Turniere/Wettkämpfe im Breiten- oder Leistungssport;
  2. Sportmaterialien für Vereine;
  3. Fahrzeuge für Sportvereine.

 

Projektbeispiel:

Durchführung der 1. Weltmeisterschaft im G-Judo für Menschen mit geistigen Behinderungen

Der Verein VG (Victor Gdowczok) -Project e. V. wurde 2012 gegründet. Repräsentant des Vereins ist Victor Gdowczok, ein heute 26 Jahre alter Judoka mit Down Syndrom. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports sowie der Kunst und Kultur für Menschen mit Behinderungen. Der Zweck wird verwirklicht durch die Ausrichtung von Sportveranstaltungen und -trainings, Rehabilitationstrainings sowie Musik- und Kulturveranstaltungen für Menschen mit geistiger Behinderung im Sinne einer inklusiven Gesellschaft.

Der Verein VG-Project e. V. hat im Oktober 2017 im Akademischen Sportverein (ASV) in Köln-Müngersdorf die erste Weltmeisterschaft im G-Judo (Geistigbehinderten-Judo) durchgeführt. Hierbei handelte es sich um ein großes Sportereignis, bei dem geistig behinderte Judoka erstmals die Möglichkeit erhalten haben, ihr Können außerhalb der Special Olympics – Veranstaltungen unter Beweis zu stellen. An der Weltmeisterschaft und in der Vorbereitungszeit wurden bundesweit über 800 Menschen und weltweit sogar mehr als 2.000 Menschen einbezogen. Es nahmen insgesamt ca. 130 Judoka aus 16 Nationen teil.

www.vg-project.de

Cologne Classic – NRW’s größtes Rundstreckenradrennen mit Inklusion im Mittelpunkt; Internationale Deutsche Meisterschaften und Europacup Paracycling in 2018

Der Radrennclub Günther 1921 Köln-Longerich e. V. wurde in 1921 gegründet mit dem Zweck, den Radsport und den Volkssport zu fördern. Seit 1952 veranstaltet der Verein am Pfingstmontag das Rundstreckenrennen „Rund um Köln-Longerich“, das später in „Cologne Classic“ umbenannt wurde. Seit 2015 finden im Rahmen des „Cologne Classic“ ein Paracycling-Europacup sowie die Deutschen Paracycling-Meisterschaften statt.

Im Mai 2018 wurden mit Unterstützung der Kämpgen-Stiftung bereits zum vierten Mal die Deutschen Paracycling-Meisterschaften und der Paracycling-Europacup im Rahmen der 66. Cologne Classics durchgeführt, an der rund 800 Sportler teilgenommen haben, davon mindestens 120 mit Behinderung. Ziel der Veranstaltung ist die Förderung des öffentlichen Interesses am Behindertensport, die Inklusion von Sportlern mit Behinderung in den etablierten Rennradsport und die Förderung des Kinder- und Jugendradsports im Allgemeinen. Darüber hinaus soll die Veranstaltung als großes Volksfest verstanden werden, das die Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung fördern und bestehende Vorurteile in der Gesellschaft abbauen soll.

www.cologneclassic.de

Inklusive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Hörbehinderung und Taubblindheit

Der Verein zur Förderung der Gehörlosen in Wuppertal e. V. wurde 2002 gegründet und führt seit dem die Arbeit des 1970 gegründeten Stadtverbandes der Gehörlosenvereine Wuppertal weiter. Er vertritt die Anliegen und Interessen gehörloser Menschen bei der Stadt, den Behörden, den Ämtern und weiteren verschiedenen Organisationen in Wuppertal sowie im Umland. Der Träger versteht sich als Anlauf- und Koordinierungsstelle für jede Art der Gehörlosenarbeit und möchte durch seine Arbeit zur Steigerung der Lebensqualität von Gehörlosen und Hörbehinderten in allen Lebensbereichen sowie zum Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft beitragen.

Von 2018 – 2021 führt der Verein ein inklusives Freizeitangebot durch. Dieses richtet sich an hörgeschädigte und taubblinde Kinder und Jugendliche, an „Coda-Kinder“ (Children of deaf adults/ hörende Kinder gehörloser Eltern) sowie an Interessierte ohne Behinderungen. Das Freizeitangebot setzt sich aus den Modulen „Spiele und Sport“, „Books & Arts“, „Social Media & PC“ sowie „Bildung & Themennachmittage“ zusammen. Alle Treffen werden dabei durch Gebärdendolmetscher begleitet. Die unterschiedlichen Freizeitangebote sollen die Kinder und Jugendlichen motivieren, an gesellschaftlichen Angeboten außerhalb der häuslichen Umgebung teilzunehmen. Zudem sollen sie dazu beitragen, das Verständnis zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Hörbehinderung zu fördern und Vorurteile abzubauen.

www.stadtverband-der-gehoerlosenvereine-wuppertal.de

 

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