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Therapie im Frühförderzentrum am Arrenberg des Vereins "Behindert - na und?" © Behindert - na und? e. V., Wuppertal
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18.05.2012

Ambulante Dienste - Selbsthilfe - Interessenvertretung

Behindert - na und? e. V., Wuppertal

- Ausstattung Frühförderzentrum -

Der Verein entwickelte sich 1984 aus einem Kurs der Wuppertaler Volkshochschule mit dem Titel „Behindert – na und?“. Der Zweck war eindeutig definiert, es sollte ein Verein sein zur Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderung. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderung zu ermöglichen, ihr Leben ohne Fremdbestimmung zu gestalten sowie ihre Individualität zu wahren und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben voran zu treiben.

 

Seitdem ist der Verein Träger von unterschiedlichen Einrichtungen und Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen, u. a. ist er anerkannter Anbieter des Betreuten Wohnens, er vermittelt im Rahmen der „Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung“ Pflege- und Arbeitsassistenten und betreibt eine psychologische Beratungsstelle, die mit Unterstützung der Kämpgen-Stiftung in 2002 eingerichtet wurde.

 

Darüber hinaus betreibt der Verein das Förderzentrum am Arrenberg für Kinder und deren Familien. In dem Förderzentrum werden verschiedene Maßnahmen angeboten, u. a. eine Beratungsstelle für Eltern von Kindern mit Behinderung, eine interdisziplinäre Frühförderstelle sowie Assistenz in Schulen und Kindergärten.

 

Die interdisziplinäre Frühförderstelle bietet verschiedene Angebote zur Frühförderung der Kinder vom Säuglings- bis zum Schulalter an, wie z. B. Ergo-, Physio- und Sprachtherapie. Mit Unterstützung der Kämpgen-Stiftung wurde die Frühförderstelle mit entsprechenden Therapie- und Fördermaterialien sowie Inventar ausgestattet. 

www.behindertnaund.de

 


Hilfe für das autistische Kind, Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen, Regionalverband Raum Aachen und Umgebung e. V., Aachen

- Ausstattung des Autismus-Therapie-Zentrums in Aachen - 

Der Verein wurde als Selbsthilfegruppe von betroffenen Eltern zusammen mit der Kinder- und Jugend-Psychiatrie des Klinikums Aachen im Juli 2001 gegründet.
Autismus Aachen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel der autismusgerechten Versorgung in allen Lebensfeldern. Aus diesem Grund erweitert sich das Angebot stetig. Zurzeit ist Autismus Aachen Träger des in 2004 eröffneten Autismus-Therapie-Zentrums (ATZ) Aachen sowie von AUTdoor - Fachdienst für Menschen mit Autismus.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Therapie und Förderung von Menschen mit ASS (Autismus-Spektrums-Störungen) im Einzel-, Kleinstgruppen- und Gruppensetting. Darüber hinaus bietet der Verein regelmäßige und umfassende Kooperation, Beratung und Anleitung des sozialen Umfeldes der Klienten an. Im Sinne der Netzwerkarbeit besteht ein enger Kontakt zu allen an der Förderung beteiligten Personen.
Das ATZ Aachen steht mit einem vielfältigen Angebot an Leistungen rund um das Thema Autismus Betroffenen, Eltern sowie Betreuern und Fachpersonal (aus Bildung, Erziehung und Medizin) zur Verfügung. Derzeit begleitet das ATZ mehr als 250 Menschen mit Autismus und deren Umfeld.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach den Angeboten hat der Träger zusätzliche Therapieräume angemietet. Die Räumlichkeiten des Autismus-Therapie-Zentrums wurden mit Unterstützung der Kämpgen-Stiftung mit entsprechendem Mobiliar sowie Therapiematerial ausgestattet.

www.atz-aachen.de

 


Förderverein der Forschungsgemeinschaft „Der körperbehinderte Mensch“ 

- Begleitete Förderung nichtsprechender Kinder unter 6 Jahren mit Behinderungen -

Der Förderverein der Forschungsgemeinschaft "Der körperbehinderte Mensch e. V." wurde 1992 an der Universität Köln gegründet. Er fördert die Forschung im Bereich Erziehungs- und Therapiemethoden für Menschen mit Körperbehinderungen. Seit 2001 ist der Verein zusätzlich Träger der Beratungsstelle für Kommunikationshilfen, einer Anlaufstelle für nichtsprechende Menschen aller Altersgruppen und Behinderungsbilder.
Die betroffenen Menschen können sich sprachlich meist nicht verständigen und verfügen lediglich über ein Minimum an Willkürmotorik. Oft sind Sehen, Hören und Sensibilität ebenfalls beeinträchtigt. Häufige Behinderungsbilder sind: Schwerste Cerebralparesen, geistige Behinderungen, Schädel-Hirn-Traumen, Wachkoma, Muskelerkrankungen, Multiple Sklerose.
Diese Menschen benötigen Hilfe und Unterstützung, um sich in ihrem täglichen Umfeld verständlich machen zu können. Das soziale Umfeld versteht häufig ihre kommunikativen Signale nicht oder interpretiert sie falsch. Die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ist für diese Menschen durch ihre Behinderung stark eingeschränkt bis unmöglich.

Unterstützte Kommunikation gibt Hilfestellung bei der Anbahnung, Verbesserung und Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten und soll so dem Umfeld ein Verstehen der kommunikativen Signale des nichtsprechenden Menschen ermöglichen.
Hierbei sollen alle Kommunikationshilfen berücksichtigt werden. Für die Beratungen steht der Beratungsstelle ein Pool an technischen und nicht-technischen Kommunikationshilfen zur Verfügung.

Ganz besonders wichtig ist das frühzeitige Angebot von Kommunikationsalternativen bei nichtsprechenden Kindern. Werden bei der Behandlung und Versorgung der jungen Patienten die entscheidenden Entwicklungsphasen verpasst, verursacht dies irreparable Schädigungen. Zur Sicherung einer effektiven Versorgung hat der Förderverein der Forschungsgemeinschaft "Der körperbehinderte Mensch e. V." deshalb 2010 das Langzeitprojekt "begleitete Förderung nichtsprechender schwerstbehinderter Kinder unter sechs Jahren im Elternhaus" iniitiert.
Das Projekt ist auf eine Dauer von zwei Jahren ausgelegt, zwei Gruppen mit jeweils 40 nichtsprechenden Kindern nehmen teil.
Oberstes Ziel des Projektes ist es, die Verständigung zwischen nichtsprechenden Kindern und ihren Eltern zu verbessern.
Darüber hinaus will das Projekt eine Regelfinanzierung für begleitete Förderung erreichen.

Die Kämpgen-Stiftung unterstützt das Projekt, da es langfristig hilft, die Lebensqualität nichtsprechender Kinder enorm zu steigern.

 

 

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